1.Indoor BASE World Cup 2008 Es war für den BASE-Sport eine nie da gewesene Veranstaltung der Superlative! Am letzten Januar-Wochenende waren insgesamt 57 BASE-Springer aus 18 Nationen zum 1.Indoor BASE World Cup 2008 (mit Wettergarantie!) ins Tropical Islands Resort in Brand bei Berlin eingeladen, um den Champion zu ermitteln.
| Nach einer Trainingsrunde machte jeder Springer 6 Wertungssprünge vom Königszapfen der Kuppel aus einer Höhe von ca.90 Metern, um dann Peilung auf die elektronische Zielsprungscheibe am „Südsee-
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| Besonderes Leckerchen am ersten Tag war dabei die Runde 3, die als Nachtsprung angesetzt war. Jeder BASER war mit einem Knicklicht ausgerüstet und so zog sich schon beim Aufstieg zum Exit die Springerkolonne wie ein grün leuchtender Bandwurm durch die Dachkonstruktion. Die ganze Szenerie wirkte durch die diffuse Beleuchtung, das Blitzlichtgewitter und den Kappenöffnungen bei einer irren Dom-Akustik extrem gespenstisch.
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Das Highlight war allerdings die Finalrunde am Samstag, die, wie schon die Runden zuvor, per Live-Übertragung vom Exit auf 2 Video-Leinwände gestrahlt wurde. Jeder Springer wurde durch Radio Fritz anmoderiert und bekam zum Sprung seine Wunschmusik eingespielt.
Erwartungsgemäß ist der IBWC-Pokal in Deutschland geblieben. Klaus Renz hat ihn unangefochten und souverän abgeräumt. Als Preis wartet ein Wingsuit nach Wahl der Firma Phönix Fly auf ihn.
Der zweite Platz ging an Livia Dickie aus Australien und Bronze an Johnny (Utah) Winkelkotter aus den USA. Sein Landsmann Miles Daisher war zwar punktgleich mit ihm, hatte aber die schlechtere Trainingsrunde.

Auch die BBC-Jungs waren vollzählig angetreten und konnten unter den Augen der Welt-Elite immerhin Plätze im vorderen Mittelfeld belegen.
Es wurden insgesamt über 400 Sprünge gemacht. Da blieb es natürlich nicht aus, dass bei der einen oder anderen „Außenlandung" mal die Badehose nass wurde. Naja, am Wind hat es wohl nicht gelegen.
Mahle, als Kopf der Organisation, und all seine fleißigen Helfer haben mit diesem Event Unglaubliches geleistet. Darin stimmten wohl anschließend alle Beteiligten bei Schirmchen-Drinks in der Moody Lounge des Thaihauses überein. Es war rundum ein voller Erfolg und bestimmt nicht das letzte Mal....
Autor: Jürgen Brath