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» Sebastian
schrieb: So, noch ein Wohnwagen abzugeben. Der kleine silberne, 2. hinter dem trampolin. Klein aber fein, und vorallem dicht. Als Ablösung hätte ich gerne die Standmiete [...]
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Flying Bones - Fallschirm Tandem Springen in Bayern
Die Flying Bones bieten auf ihrer Webseite tandem-springen.net Gutscheine für einen Tandemsprung – Fallschirmsprung mit Tandemmaster – an. Ebenso gehören spektakuläre Ballonsprünge und tandem-fliegen zu ihren Angeboten. Mit Ihrem Sprungplatz bei Memmingen im Allgäu sollten sich Interessenten aus München, Ulm oder ganz Bayern dieses Erlebnis nicht entgehen lassen. tandem-springen für Jung und alt über den Alpen von Oberbayern. Unter tandem-fliegen.net kann man auch einen Rundflug in einem motoriserten Gleitschirm bei den Bones buchen.
BIRDS und WasserlandungenBIRDMEN lieben spektakuläre Flüge, besonders wenn es im Gebirge ist oder an Küsten entlang geht. Das mit den Gebirgen, nun, das wird ja schon thematisiert, gerade: nicht alle Vögel kehren aus dem Tal zurück, in das sie hineingeflogen sind, vorallem, wenn sie sich an BASE herangetraut haben. Mein Thema hier soll "Wasserlandungen" mit Flügelanzügen sein.
Ich habe so den zwingenden Verdacht, dass sich nicht alle, die da mit Wingsuits am Wasser langfegen, auch ausreichend Gedanken gemacht haben, was ist, wenn mal was ist! Oder besser: nicht ist! Kein Land mehr, nämlich! Keine trockene Füsse! Sondern, kawumm, fette Wasserlandung, vermutlich auch mit der Grazie eines Albatross...
Die allerwenigsten von uns haben schon einmal eine Wasserlandung in normaler Ausrüstung absolviert, und auch nicht jede/r hat mal eine solche simuliert. In Eloy, Aizona, kann man wenigstens vom Beckenrand aus mit einem eigens dazu bereitgestellten Gear in den (geheizten) Pool springen, um auf diese Weise einmal die Erfahrung zu machen, wie es sich anfühlt, mit dem Kopf unter Fallschirmmaterial zu geraten, beim Auftauchen. Und mit den Beinen in den Leinen zu hängen... Und man kann dort gefahrlos üben, wie lange man braucht, um sich aus dem kompletten System zu befreien und den Beckenrand zu erreichen.
Bei BIRDS verhält es sich hier noch um eine Nummer schwieriger: wir haben unsere Beingurte in der Suit, da ist nix so schnell mit "Rausklettern". Und wir haben da fast eine Handvoll Reißverschlüsse, Kletts oder Notgriffe extra, die es zu bedienen gilt. Habt Ihr Euch das mal wenigstens theoretisch, als "Trockenübung", im Kopf vorgestellt und seid mal durch ein solches Procedere durchgegangen? Wann-tut-Ihr-was-und-wie?
Erkenntnisse
Aus dieser Neugierde heraus bin ich kürzlich mal birdman-mäßig komplett angezogen ins Schöneberger Hallenbad gesprungen. Hier die wichtigsten Erkenntnisse:
- In meinem Fall sammelte sich beim Sprung ins Wasser, mit den Füßen voran, sofort eine enorme Luftmenge in den beiden Schulterpartien, die mich komfortabel für längere Zeit an der Wasseroberfläche hielt. Ob das aber immer und in jedem Falle so geschehen wird, vermag ich nicht zu sagen.
- Der Versuch, mit einem FIREBIRD im komplett geschlossenen Zustand zu schwimmen, schlug völlig fehl. Der Beinflügel ist sowas von vollgelaufen - das kannste vergessen. Außerdem empfand ich den Flügel an sich auch als sehr begrenzend, beim Schwimmen: ein weiterer Grund für ein LQRS beim Neukauf, ein LegQuickReleaSe-System also. Ein Griff und Kabel raus,und man kann wenigstens richtig ausholen, beim Schwimmversuch.
- Sodann interessierte mich, ob und wie ich aus der kompletten Suit rauskomme: ja, es ging, undzwar mit der gleichen Technik, wie man auch ansonsten ein Gear und dergleichen ausziehen würde: Luftholen, Luft anhalten, runter und arbeiten, Kopf hoch, luftholen, ... Zuerst habe ich die Brustreißverschlüsse geöffnet, dann die Booties abgestreift, die Bein-Zips geöffnet (wobei der linke schwer ging, da das LQRS schon draußen war) und dann alles ruhig und mit Bedacht nach unten abgestreift.
Die Kombi schwamm sogar noch eine Weile, bevor sie von der Wasseroberfläche verschwand.
Nun muss man bedenken, dass es sich hier um eine absichtliche, also nicht überraschend kommende Aktion in warmem Süßwasser handelte, ohne Wellengang. Nur die Gaffer waren lästig :) Wie es sich bei einem "scharfen Sprung" in eine wellenbewegte See mit um die 14'C verhält, das wird eine andere Geschichte sein, da bin ich mir sicher.
In jedem Falle rate ich potentiellen Wasservögeln: nehmt eine geeignete Schwimmweste mit. Bei Flügen hart am Küstensaum entlang, oder gar über offener See, nehme ich persönlich eine STEARNS-Weste, die unaufgeblasen wie eine kleine Bauchreserveaußen auf der Kombi befestigt ist; sie hat das Volumen wie eine etwas dickere Thermosflasche und wird mit einer Gaspatrone aktiviert, sie könnte auch mit dem Mund aufgeblasen werden. Sie hat keine 100,-US-Dollars gekostet, und für Gäste und SchülerInnen habe ich auch eine zweite parat.
Merke: Die beste Wasserlandung ist die, die man vermeiden kann. Gutes Briefing incl. Pilotenbefragung (über Windrichtungen und Drift) ist obligat! Informiert vielleicht vor Eurem Flug als BIRDMAN immer eine zweite Person Eures Vertrauens, was Ihr da exakt vorhabt und lasst Euren Flug beobachten. Und meldet Euch als BIRDS vielleicht auch unaufgefordert (am Manifest) zurück.